G 26 Annelie Pohlen
Annelie Pohlen studierte Romanistik, Geschichte, Kunstgeschichte in Bonn und Paris. 1973 wurde sie promoviert. Im Anschluss war sie von 1973 bis 1986 freie Kunstkritikerin und Publizistin für Tageszeitungen, Radio und Kunstmagazine (u.a. KUNSTFORUM International, ARTFORUM). Danach wirkte sie von 1986 bis 2004 als Direktorin des Bonner Kunstvereins. Seit 2004 war sie bis zu ihrem Tod 2026 freie Autorin zahlreicher monografischer Texte über KünstlerInnen und Essays zur aktuellen Kunst.
| Signatur | G 26 |
| Titel | Annelie Pohlen |
| Entstehungszeitraum Laufzeit Archivbestand | Angabe des genauen Entstehungszeitraums erfolgt nach Erschließung des Archivbestands, voraussichtlich 1980er bis 2010er Jahre |
| Verzeichnungsstufe | Bestand |
| Umfang |
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| Name der Provenienzstelle | Annelie Pohlen |
Geschichte der Provenienzstelle (Bestandsgeschichte) | Annelie Polen ist eine Kunsthistorikerin, Autorin und Ausstellungskuratorin. Sie studierte Romanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Bonn und Paris und promovierte 1973 zur mittelalterlichen Geschichte. Im Anschluss arbeitete sie bis 1986 als freie Kunstkritikerin für Tageszeitungen, Radio und renommierte Kunstmagazine wie Kunstforum International und Artforum, wobei sie Titelgeschichten zu unterschiedlichen Schwerpunkten der Gegenwartskunst verantwortete. Zeitgleich war Annelie Pohlen seit 1980 als freie Kuratorin im Bonner Kunstverein tätig und übernahm 1986 dessen Leitung als erste hauptamtliche Direktorin, eine Position, die sie bis 2004 innehatte. In dieser Zeit organisierte sie über 200 Ausstellungen, darunter monografische Präsentationen von Künstlerinnen und Künstlern wie Christa Näher, Kiki Smith, Katharina Sieverding, Marlene Dumas, Thomas Ruff, Heimo Zobernig und Mark Dion, sowie thematische Ausstellungen wie Brennpunkt Wien (1988) und die Serie Über-Leben (1993). Seit 2004 ist Annelie Pohlen als freie Autorin, Publizistin und Jury-Mitglied aktiv und verfasst Essays, Katalogtexte und Kunstkritiken, während sie weiterhin in Hochschulkommissionen tätig ist. Für ihr langjähriges Engagement für die Gegenwartskunst im Rheinland wurde sie 2018 zusammen mit Renate Puvogel mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet. Der Archivbestand gelangte 2025 ins ZADIK. |
| Status der Erschließung | nicht erschlossen |
| Status der Digitalisierung | nicht digitalisiert |
| Freigabe Bestand Online Datenbank | offline |
| Freigabe Bestand Intranet Datenbank | offline |
| Sperrfrist | Bitte nehmen Sie Kontakt auf unter: zadik-info[at]uni-koeln.de |
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