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Ausstellung

Grenzenlose Kunst? Kunsthandel zwischen DDR und BRD

15.10.2026 bis 24.09.2027 im ZADIK
05. bis 08.11.2026 auf der ART COLOGNE

Einrichtungslogo

Kunst war in der DDR weit mehr als ein kulturelles Gut. Sie war Ausdruck staatlicher Kulturpolitik, Bestandteil eines regulierten Wirtschaftssystems und zugleich begehrte Ware im Austausch mit dem Westen. Während sich in der BRD ein weitgehend freier Kunstmarkt entwickelte, entstand in der DDR ein staatlich organisiertes System, das die Produktion, Präsentation und Vermarktung von Kunst maßgeblich bestimmte.

Trotz der politischen Teilung war die innerdeutsche Grenze im Kunsthandel überraschend durchlässig. Werke ostdeutscher Künstler*innen gelangten in westdeutsche Galerien, Museen und Privatsammlungen. Händler*innen, Sammler*innen und Institutionen auf beiden Seiten der Grenze schufen Netzwerke und Wege, offizielle und inoffizielle, zum Austausch von Kunst und Kulturgütern. Nicht zuletzt, weil ihr Export für die DDR eine wichtige Quelle für dringend benötigte Devisen darstellte.

Die Ausstellung wirft einen Blick auf die vielfältigen Verflechtungen im innerdeutschen Kunsthandel. Sie zeigt, unter welchen Bedingungen Kunst gehandelt wurde, welche Akteur*innen den Austausch zwischen Ost und West prägten und wie Kunstwerke die Grenze überschritten.  

Termine:

  • 15.10.2026 | 19:00 Uhr | Vernissage der Ausstellung
  • 05.–08.11.2026 | Sonderschau auf der ART COLOGNE
  • 06.11.2026 | 15:00 Uhr | Gespräch auf der ART COLOGNE
  • 19.–20.05.2027 | Symposium Innerdeutscher Handel
  • 24.09.2027 | Finissage mit Filmvorführung

ZADIK:
ÖFFNUNGSZEITEN | Montag – Freitag | 10 – 16 Uhr und nach Vereinbarung | Feiertags geschlossen
EINTRITT frei (auch zu den Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung)
GRUPPENFÜHRUNGEN nach vorheriger Terminvereinbarung

Publikation:
Zur Ausstellung erscheint im Herbst 2027 die Ausgabe 36 des sediment. Es wird in dt./engl. Sprache open access über arthistoricum zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird die Bestellung der Printausgabe als Print on Demand über www.buchhandel.de möglich sein.