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Digitalisierungs- und Erschließungsprojekt des ZADIK zum Bildarchiv Abels

Im Oktober 2023 startete das ZADIK ein Digitalisierungsprojekt zum „Bildarchiv Abels“, welches bis Ende 2024 laufen wird.

Die Familie Abels betrieb seit 1919 den „Kunstsalon Hermann Abels“ in Köln (von Herbst 1943 bis Sommer 1945 vorübergehend in Dresden). Das Programm umfasste Alte Meister vom 15.–19. Jahrhundert aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden sowie Werke der Klassischen Moderne. Während der Zeit des Nationalsozialismus war die Kunsthandlung weiterhin mit einem angepassten Programm aktiv und Hermann Abels war in den Handel mit NS-Raubkunst involviert. Die Räumlichkeiten des Kunstsalons wurden im Zuge des Zweiten Weltkriegs zerstört.

Beim „Bildarchiv Abels“ handelt es sich um über 350 Aktenordner mit Datenblättern zu Kunstwerken, die sowohl über „Hermann und Günther Abels / Kunstsalon Hermann Abels / Gemäldegalerie Abels, Köln“ gehandelt wurden als auch Datenblätter zu sogenannten Referenzwerken – Werke die zwar nicht gehandelt wurden, aber wohl im Kontext des Programmprofils der Galerie von Interesse waren.

Das „Bildarchiv Abels“ wurde dem ZADIK 2018 übergeben und ist seither Teil des Archivbestands „A 32 Hermann und Günther Abels / Kunstsalon Hermann Abels / Gemäldegalerie Abels, Köln“. Es ist insbesondere auch für die Provenienzforschung von Interesse und wir freuen uns, mit der Digitalisierung einen wichtigen Meilenstein für die Forschung zu setzen.

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.