A 120 Galerie Paffrath, Düsseldorf
Die Galerie Paffrath lässt sich zurückführen auf den Schreinermeister Johann Baptiste Paffrath (1812–1880), der bereits kunstinteressiert war und Kontakte zu Künstler:innen im 19. Jahrhundert pflegte. Mittlerweile wird die Galerie in fünfter Generation von Hans Paffrath (geb. 1959) in Düsseldorf geführt. Es wird mit Gemälden des 19. Jahrhunderts, vor allem der Düsseldorfer Malerschule, mit skandinavischer Kunst und Werken von Maler:innen der klassischen Moderne gehandelt. Die Galerie verfügt seit Jahrzehnten über ein internationales Netzwerk von Künstler:innen und Käufer:innen. Die Archivalien – wie beispielsweise die Korrespondenzen – reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück.
| Signatur | A 120 |
| Titel | Galerie Paffrath |
| Entstehungszeitraum Laufzeit Archivbestand | 1897 bis 1924 |
| Verzeichnungsstufe | Bestand |
| Umfang |
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| Name der Provenienzstelle | An der Bestandsbildung maßgeblich beteiligte Personen: |
Geschichte der Provenienzstelle (Bestandsgeschichte) | Die Ursprünge des heutigen Kunsthauses Paffrath in Düsseldorf lassen sich auf das späte 19. Jahrhundert zurückführen. Der Schreinermeister Johann Baptiste Paffrath legte mit seiner Werkstatt den Grundstein für die spätere Galerie. Ab dem Jahr 1878 entwickelten Georg Paffrath und seine Ehefrau Toni aus dem Handwerksbetrieb sukzessive eine Kunsthandlung, die sich auf Werke der Düsseldorfer Malerschule sowie auf zeitgenössische Künstler spezialisierte. Die Galerie etablierte sich rasch als feste Größe im Düsseldorfer Kunstbetrieb und erlangte überregionale Anerkennung. Im Jahr 1914 erfolgte der Umzug an die repräsentative Adresse Königsallee 46. Von 1918 bis 1944 führten die Brüder Hans und Georg Paffrath die Institution als kaufmännischer bzw. künstlerischer Leiter. Nach einer durch die Kriegsjahre bedingten Zwangspause übernahm Hans-Georg Paffrath im Jahr 1948 die Leitung der Galerie. Seit 1987 wird das Kunsthaus von Hans Paffrath in fünfter Generation geführt. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt heute auf der Kunst des 19. Jahrhunderts – insbesondere der Düsseldorfer Malerschule –, skandinavischer Malerei sowie auf Positionen der Klassischen Moderne. Seit 2022 befindet sich die Galerie im Breidenbacher Hof, Königsallee 11. Der Archivbestand wurde 2022 ins ZADIK eingeliefert. |
| Status der Erschließung | erschlossen auf Aktenebene |
| Status der Digitalisierung | nicht digitalisiert |
| Freigabe Bestand Online Datenbank | einsehbar auf Aktenebene |
| Freigabe Bestand Intranet Datenbank | einsehbar auf Aktenebene |
| Sperrfrist | keine Sperrfrist |
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