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A 120 Galerie Paffrath, Düsseldorf

SignaturA 120
TitelGalerie Paffrath
Entstehungszeitraum
Laufzeit Archivbestand
1897 bis 1924
VerzeichnungsstufeBestand
Umfang
  1. 3 lfm (Langzeitarchivierung)
  2. Der Archivbestand umfasst Archivmaterial folgender Gruppen der ZADIK-Klassifikationen: IV: Geschäftskorrespondenzen (1897–1923) und Kopier-Bücher der ausgehenden Korrespondenzen (1908–24)
Name der Provenienzstelle
(Bestandsbildner*innen)

Galerie Paffrath, Düsseldorf

An der Bestandsbildung maßgeblich beteiligte Personen:
Georg Paffrath
Hans Christian Paffrath

Geschichte der Provenienzstelle
Bestandsgeschichte
Die Ursprünge des heutigen Kunsthauses Paffrath in Düsseldorf lassen sich auf das späte 19. Jahrhundert zurückführen. Der Schreinermeister Johann Baptiste Paffrath (1812–80), der bereits kunstinteressiert war und Kontakte zu Künstler*innen im 19. Jahrhundert pflegte, legte mit seiner Werkstatt den Grundstein für die spätere Galerie. Ab dem Jahr 1878 entwickelten Georg Paffrath und seine Ehefrau Toni aus dem Handwerksbetrieb sukzessive eine Kunsthandlung, die sich auf Werke der Düsseldorfer Malerschule sowie auf zeitgenössische Künstler spezialisierte.

Die Galerie etablierte sich rasch als feste Größe im Düsseldorfer Kunstbetrieb und erlangte überregionale Anerkennung. Im Jahr 1914 erfolgte der Umzug an die repräsentative Adresse Königsallee 46. Von 1918 bis 1944 führten die Brüder Hans und Georg Paffrath die Institution als kaufmännischer bzw. künstlerischer Leiter.

Nach einer durch die Kriegsjahre bedingten Zwangspause übernahm Hans-Georg Paffrath im Jahr 1948 die Leitung der Galerie. Seit 1987 wird das Kunsthaus von Hans Paffrath in fünfter Generation geführt. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt heute auf der Kunst des 19. Jahrhunderts – insbesondere der Düsseldorfer Malerschule –, skandinavischer Malerei sowie auf Positionen der Klassischen Moderne. Die Galerie verfügt seit Jahrzehnten über ein internationales Netzwerk von Künstler*innen und Käufer*innen. Die Archivalien – wie beispielsweise die Korrespondenzen – reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück.

Seit 2022 befindet sich die Galerie im Breidenbacher Hof, Königsallee 11.

Der Archivbestand wurde 2022 ins ZADIK eingeliefert.
Status der Erschließungerschlossen auf Aktenebene
Status der Digitalisierungnicht digitalisiert
Freigabe Bestand Online Datenbankoffline
Freigabe Bestand Intranet Datenbankeinsehbar auf Aktenebene
Sperrfristkeine Sperrfrist

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Kontakt

 Susann Junglas

Susann Junglas

Archiv

ZADIK | Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung

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Im Mediapark 7
50670 Köln