A 41 Schüppenhauer, Köln
Konkrete, medienübergreifende Kunst sowie Fluxus und dabei auch ein Blick nach Osteuropa prägen das Programm der Galeristin Christel Schüppenhauer seit der Galeriegründung 1980 in Essen. Dieser Schwerpunkt wurde mit dem Umzug 1987 nach Köln intensiviert und in großen thematischen Ausstellungen in der Galerie und anderen Orten gezeigt. Fluxus-Künstler:innen wie Ben Vautier, Mary Bauermeister oder Benjamin Patterson wurden von ihr vertreten und Al Hansen, Dick Higgins, Alison Knowles und viele andere wurden in Ausstellungen gezeigt. Ein Fluxus-Highlight, das Christel Schüppenhauer als Initiatorin und Kuratorin mitorganisierte und den Katalog herausbrachte, gab es 1992 mit der zum 30. Geburtstag der Fluxus-Bewegung organisierten Ausstellung „Fluxus-Virus 1962-1992“ im Kaufhof-Parkhaus und dem Kölnischen Kunstverein.
| Signatur | A 41 |
| Titel | Schüppenhauer, Köln |
| Entstehungszeitraum Laufzeit Archivbestand | 1980–2012 |
| Verzeichnungsstufe | Bestand |
| Umfang |
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| Name der Provenienzstelle | Galerie Pragxis C. Schüppenhauer An der Bestandsbildung maßgeblich beteiligte Personen: |
Geschichte der Provenienzstelle (Bestandsgeschichte) | Die Galeristin Christel Schüppenhauer absolvierte eine Lehre als Industriekauffrau und leitet zunächst das elterliche Unternehmen. Seit Ende der 1960er Jahre unternahm sie zahlreiche Kunstreisen nach Europa, Amerika, Asien, Afrika und Australien. 1969 prägte eine Begegnung mit der tschechoslowakischen Avantgarde in Prag ihre spätere Galerietätigkeit. 1980 gründete sie in Essen-Kettwig die „Galerie Pragxis C. Schüppenhauer“, die internationale konkrete und visuelle Poesie sowie konzeptuelle Kunst mit osteuropäischen Künstler:innen zeigte. 1985 zog Christel Schüppenhauer mit ihrer Galerie unter dem Namen „Galerie Christel Schüppenhauer“ nach Essen und eröffnete dort parallel den Projektraum RAUM II für junge experimentelle Kunst und Performances. Ausstellungen mit Ben Vautier und Timm Ulrichs verstärkten dort ihre Beschäftigung mit Fluxus. Dieser Schwerpunkt intensivierte sich als die Galerie Schüppenhauer 1987 nach Köln zog. 2012 beendete Christel Schüppenhauer ihren operativen Galerie- und Ausstellungsbetrieb und errichtete unter „schüppenhauer art+projects“ ein Projekt-Büro mit temporärem Ausstellungsraum in Köln. Der Archivbestand gelangte 1995 ins ZADIK. Es erfolgten weitere Abgaben. |
| Status der Erschließung | In Teilen auf Dokumentenebene erschlossen |
| Status der Digitalisierung | teildigitalisiert |
| Freigabe Bestand Online Datenbank | offline |
| Freigabe Bestand Intranet Datenbank | teilweise |
| Sperrfrist | Bitte nehmen Sie Kontakt auf unter: zadik-info[at]uni-koeln.de |
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