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Einrichtungslogo

A 53 Elke Dröscher, Hamburg

Von 1968 bis 2018 war die Galerie „Elke Fürneisen-Dröscher“ in Hamburg ein Ausstellungsort für die Klassische Moderne und zeitgenössische Kunst. Schwerpunkte bildeten dabei die Konstruktive und Konkrete Kunst, Farbfeldmalerei und Skulpturen. Ab 1972 bis 2007 war die Galerie stets auf der ART COLOGNE präsent und schaffte es so vor allem den nationalen Sammler:innenkreis zu erweitern. Seit 1983 wurden auch fotografische Arbeiten in das Galerieprogramm integriert. Dabei war die Galerie vor allem seit dem Umzug 1986 nach Hamburg-Blankenese – unter dem Begriff Kunstraum Falkenstein – ein Ruhepol, der zur bewussten Rezeption der Werke aufrief. Insbesondere durch den umliegenden Park wurde eine ruhige Atmosphäre auch um die Galerie herum erzeugt.

SignaturA 53
TitelElke Dröscher, Hamburg
Entstehungszeitraum
Laufzeit Archivbestand
Angabe des genauen Entstehungszeitraums erfolgt nach Erschließung des Archivbestands
VerzeichnungsstufeBestand
Umfang
  1. 0,5 lfm (Langzeitarchivierung), 2,5 lfm (Originalaufstellung)
  2. Der Archivbestand von Elke Dröscher umfasst Archivmaterial folgender Gruppen der ZADIK-Klassifikation: I–II, VIII, XIV, XVII: eigene Einladungen und Kataloge, Materialsammlungen zu Künstler und Künstlerinnen, fremde Publikationen, Materialsammlung zu sonstigen Themen
Name der Provenienzstelle

Galerie Fürneisen/Galerie Elke Dröscher, Hamburg
Kunstraum Falkenstein, Galerie Elke Dröscher, Hamburg
Photoraum Fleetinsel/Kunstraum Fleetinsel, Hamburg

An der Bestandsbildung maßgeblich beteiligte Person:
Elke Dröscher

Geschichte der Provenienzstelle

(Bestandsgeschichte)

Elke Dröscher (*1941 in Hamburg) ist eine deutsche Galeristin, Restauratorin, Autorin und Sammlerin. Nach einer Ausbildung als Gebrauchsgrafikerin und einem Studium der Restaurierung eröffnete sie 1968 in Hamburg die Galerie Fürneisen/Galerie Elke Dröscher, die sie bis 1979 führte und in der sie zeitgenössische Kunst zeigte. 

1979 öffnete Elke Dröscher neue Galerieräume unter dem Namen Photo Galerie Dröscher an der Elbchaussee, wo sie den Schwerpunkt auf Fotografie legte.

1985 erwarb sie das Landhaus Michaelsen in Hamburg-Blankenese, welches sie restaurieren ließ und als Ausstellungsort nutzte. 1986 eröffnete sie dann am selbigen Ort das Puppenmuseum Falkenstein mit einer umfangreichen kulturhistorischen Sammlung historischer Puppen und Puppenhäuser, an welches die Galerie KunstRaum Falkenstein anschloss. 

Von 1991 bis 1998 betrieb sie zusätzlich den Photoraum Fleetinsel/Kunstraum Fleetinsel in der Hamburger Neustadt. 

Für ihr Engagement in Kunst, Museum und Denkmalpflege erhielt sie u. a. die Biermann-Ratjen-Medaille (2017) und den Preis für Denkmalpflege (2022).

Der Archivbestand gelangte 1997 ins ZADIK. Es erfolgten weitere Abgaben.

Status der Erschließungnicht erschlossen
Status der Digitalisierungnicht digitalisiert
Freigabe Bestand Online Datenbankoffline
Freigabe Bestand Intranet Datenbankoffline
SperrfristBitte nehmen Sie Kontakt auf unter: zadik-info[at]uni-koeln.de

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