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Einrichtungslogo

A 79 Galerie Anita Beckers, Darmstadt, Frankfurt a.M.

Anita Beckers gründete 1990 einen Verlag für zeitgenössische Editionen in Darmstadt, der 1995 in eine Galerie in überführt wurde. Diese wechselte 1998 nach Frankfurt. Das Galerieprogramm war von Anfang an auf die Förderung der Medien- und Videokunst fokussiert. Durch den zusätzlich vorhandenen Videoraum der Galerie konnte die Kunst mit Bewegtbild 20 Jahre lang kontinuierlich im Kontext der zeitgenössischen Kunst erforscht und auch auf internationalen Messen präsentiert werden. Mit dem Umzug 2015 in die Frankfurter Innenstadt musste die Förderung der Medien- und Videokunst auf die neuen Räume angepasst werden. Inzwischen hat technologiebasierte Kunst das Programm erweitert und die Online-Videoplattform Blinkvideo.de (mit Julia Soekeland) ersetzt heute die regelmäßige physische Präsenz der Videokunst in den kleineren Galerieräumen.

SignaturA 79
TitelGalerie Anita Beckers, Darmstadt, Frankfurt a.M.

Entstehungszeitraum

Laufzeit Archivbestand

Angabe des genauen Entstehungszeitraums erfolgt nach Erschließung des Archivbestands.
VerzeichnungsstufeBestand
Umfang
  1. 10 lfm (Langzeitarchivierung), 1lfm (Originalaufstellung)
  2. Der Archivbestand der Galerie Anita Beckers umfasst Archivmaterial folgender Gruppen der ZADIK-Klassifikation: I, IVV, VIII, IXX, XIIIXIV, XVIIIXIX: eigene Einladungen, Geschäftskorrespondenzen, Korrespondenzen mit Künstlern und Künstlerinnen, Materialsammlungen zu Kunstschaffenden und Veranstaltungen, Manuskripte, Fotos, Presseausschnitte und Handbibliothek

Name der Provenienzstelle

(Bestandsbildner:innen)

Galerie Anita Beckers, Darmstadt
Galerie Anita Beckers, Frankfurt

An der Bestandsbildung maßgeblich beteiligte Personen:
Anita Beckers

Geschichte der Provenienzstelle

Bestandsgeschichte

Anita Beckers wandte sich Ende der 1980er Jahre der Kunst zu, ausgehend von der intensiven Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Sammlung. 

1990 gründete sie in Darmstadt einen Verlag für zeitgenössische Kunsteditionen, aus dem 1995 die Galerie Anita Beckers hervorging. Das Galerieprogramm von Anita Beckers war von Anfang an auf die Förderung der Medien- und Videokunst fokussiert. In den 1990er Jahren zeigte die Galerie Ausstellungen von Pionier:innen der Videokunst wie Bjørn Melhus, Laurel Nakadate, Yves Netzhammer, Alba D’Urbano oder Peter Weibel. 1998 übersiedelte die Galerie nach Frankfurt am Main.

Anita Beckers engagierte sich in zahlreichen Projekten im Kontext der Medien- und Videokunst. 2012 initiierte Beckers gemeinsam mit Julia Smökeland die Online-Plattform blinkvideo, eine digitale Bibliothek für Videokunst.

Bis zu ihrem Tod 2025 war Anita Beckers international als Galeristin, Kuratorin sowie Förderin und Vernetzerin der Video- und Medienkunst tätig, unter anderem bei der Videokunstmesse LOOP in Barcelona und der B3 Biennale des bewegten Bildes in Frankfurt. 

Der Archivbestand gelangte 2007 ins ZADIK.

Status der Erschließungnicht erschlossen
Status der Digitalisierungnicht digitalisiert
Freigabe Bestand Online Datenbankoffline
Freigabe Bestand Intranet Datenbankoffline
SperrfristBitte nehmen Sie Kontakt auf unter: zadik-info[at]uni-koeln.de

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