A 102 Galerie Annelie Brusten, Wuppertal
| Signatur | A 102 |
|---|---|
| Titel | Galerie Annelie Brusten, Wuppertal |
| Entstehungszeitraum Laufzeit Archivbestand | 1978 bis 2003 |
| Verzeichnungsstufe | Bestand |
| Umfang |
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| Name der Provenienzstelle (Bestandsbildner*innen) | Galerie Annelie Brusten, Wuppertal An der Bestandsbildung maßgeblich beteiligte Personen: |
| Geschichte der Provenienzstelle Bestandsgeschichte | Die Textildesignerin und Kunstlehrerin Annelie Brusten eröffnete 1978 eine Galerie im Treppenhaus einer Jugendstilvilla in Wuppertal. Gemeinsam mit ihrem Mann entwickelte sie dort einen über vier Etagen reichenden Ausstellungsort für site-specific und raumbezogene Kunst, der insbesondere Studierenden und jungen Künstlerinnen ein Forum bot. Die Idee, „Kunst für den Raum“ zu schaffen und eine Auseinandersetzung mit der Architektur herzustellen, stand von Anfang an im Zentrum des Galeriekonzepts. Gezeigt wurden Meisterschüler und -schülerinnen sowie Professoren und Professorinnen der Kunstakademien Düsseldorf und Münster, insbesondere aus der Klasse Klaus Rinke, im Dialog mit bereits etablierten Positionen. Die Galerie eröffnete mit Arbeiten von Anne Loch und präsentierte in den Folgejahren unter anderem Werke von Tony Cragg, Horst Gläsker, Reinhard Mucha und Günther Uecker. 1983 erweiterte Brusten ihr Programm um den Pavillon im Klophauspark als experimentellen Ausstellungsraum. Zu den Höhepunkten zählten Günther Ueckers Kunstpranger (1984), die Ausstellung 8 × Sockelkunst (1991) sowie die Gruppenausstellung Denk ich an Deutschland…1933–1945–1995 (1995). Bis 2004 förderte die Galerie rund 60 Kunstschaffende, bevor Annelie Brusten ihre Galerietätigkeit beendete und ihre eigene künstlerische Arbeit wieder aufnahm. Der Archivbestand gelangte 2017 ins ZADIK. |
| Status der Erschließung | nicht erschlossen |
| Status der Digitalisierung | teildigitalisiert |
| Freigabe Bestand Online Datenbank | offline |
| Freigabe Bestand Intranet Datenbank | offline |
| Sperrfrist | Bitte nehmen Sie Kontakt auf unter: zadik-info[at]uni-koeln.de |
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