A 113 Barbara Gross, München
| Signatur | A 113 |
|---|---|
| Titel | Barbara Gross Galerie, München |
| Entstehungszeitraum Laufzeit Archivbestand | 1978 bis 2003 |
| Verzeichnungsstufe | Bestand |
| Umfang |
|
| Name der Provenienzstelle (Bestandsbildner*innen) | An der Bestandsbildung maßgeblich beteiligte Person: |
| Geschichte der Provenienzstelle Bestandsgeschichte | Die studierte Kunsterzieherin Barbara Gross gründete 1988 in München die Barbara Gross Galerie, nachdem sie bereits seit 1980 Editionen von Künstlerinnen verlegte. In den Anfangsjahren präsentierte sie vorwiegend Werke weiblicher Künstlerinnen wie Maria Lassnig, VALIE EXPORT, Kiki Smith, Anna Oppermann oder Nancy Spero und setzte damit ein Zeichen gegen die männlich dominierte Kunstwelt. Später erweiterte sie ihr Programm um männliche Künstler mit gesellschaftlich relevanten Positionen, wie Leon Golub, Rémy Zaugg oder Boris Mikhailov. Die Galerie nahm regelmäßig an wichtigen Kunstmessen teil und vermittelte zahlreiche Museumsausstellungen und Sammlungsankäufe. Dafür reiste sie international, um neue künstlerische Impulse und Positionen zu entdecken. Beispielsweise nahm sie Künstler*innen wie Qui Anxiong oder Ji Dachun ins Programm auf. Für ihr Engagement erhielt Barbara Gross 2019 den Kunstpreis der Landeshauptstadt München. Auch nach der Schließung ihrer Galerie 2020 ist sie stets als Vermittlerin und Ansprechpartnerin für Künstlerinnen tätig. Sie gilt als prägende Figur im deutschen Kunstmarkt und für die Sichtbarkeit von Künstlerinnen. Der Archivbestand gelangte 2020 ins ZADIK. Seither wird der Bestand durch regelmäßige Nachlieferungen ergänzt. |
| Status der Erschließung | nicht erschlossen |
| Status der Digitalisierung | nicht digitalisiert |
| Freigabe Bestand Online Datenbank | offline |
| Freigabe Bestand Intranet Datenbank | offline |
| Sperrfrist | Bitte nehmen Sie Kontakt auf unter: zadik-info[at]uni-koeln.de |
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