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A 4 Inge Baecker, Bochum/Köln

Inge Baecker gründete ihre Galerie für intermediale und konzeptuelle Kunst 1970 in Bochum und arbeitete mit Künstler:innen wie Wolf Vostell, Allan Kaprow und Charlotte Moorman zusammen. Die Galerie zählte zu einer Deutschlands ersten Adressen für die Happening- und Fluxus-Bewegung sowie den Neo-Dadaismus. Dabei stand die Synthese von Kunst und Leben, Ethik und Ästhetik, Philosophie und Politik im Mittelpunkt. 1983 verlagerte Baecker ihr Galeriegeschäft aufgrund der zunehmenden Zentralisierung des Kunstmarktes nach Köln. 2007 folgte ein weiterer Umzug in eine Burg nach Bad Münstereifel. Bis zu ihrem Lebensende konnte sie auf eine 50jährige Tätigkeit zurückblicken, die neben der Galerie auch über 450 Ausstellungen, die sie mit konzipierte, umfasst.

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SignaturA 4
TitelGalerie Inge Baecker
Entstehungszeitraum
Laufzeit Archivbestand
Angabe des genauen Entstehungszeitraums erfolgt nach Erschließung des Archivbestands.
VerzeichnungsstufeBestand
Umfang
  1. 7 lfm (Langzeitarchivierung) / 29 lfm (Originalaufstellung)
  2. Der Archivbestand umfasst Archivmaterial folgender Gruppen der ZADIK-Klassifikation: I, II, IV, V, VII, VIII, IX, X, XI, XIII, XIV, XV, XVI, XVIII, XIX: Einladungskarten, Kataloge, Geschäftsakten und -korrespondenzen, Künstlerakten und -korrespondenzen, Gästebücher, Materialsammlungen zu Künstlern und Ausstellungsprojekten, Manuskripte, Fotos, Presse, fremde Einladungen und Publikationen, Buchhaltungsdokumente und Bestandskarteikarten
Name der Provenienzstelle

Galerie Inge Baecker

An der Bestandsbildung maßgeblich beteiligte Personen:
Inge Baecker

Geschichte der Provenienzstelle

(Bestandsgeschichte)

Inge Baecker gründete 1970 in Bochum eine Galerie mit dem Schwerpunkt auf intermedialer und konzeptueller Kunst, insbesondere Happening, Fluxus und Neo-Dada. Nach einem Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik arbeitete sie über viele Jahre mit Kunstschaffenden wie Wolf Vostell, Allan Kaprow, John Cage, Mauricio Kagel, Charlotte Moorman und Nam June Paik zusammen. Die Galerie fungierte als Ausstellungs- und Vermittlungsort für experimentelle Kunstformen.

1983 zog die Galerie nach Köln um und erweiterte ihr Programm um konzeptuellen Realismus sowie internationale Positionen, unter anderem aus Russland, der Türkei und Brasilien. 1984 erfolgte der Umzug in das Haus des Dombaumeisters am Römerturm. Parallel war Inge Baecker als Kuratorin für Museen und öffentliche Institutionen tätig. Seit 2007 führte sie die Galerie in Bad Münstereifel weiter. Im Laufe ihrer Galerietätigkeit konnte Inge Baecker rund 450 Ausstellungen realisieren. Von 1998 bis 2021 gehörte sie dem Vorstand von ZADIK e.V. an.

Der Archivbestand wurde 1994 an ZADIK übergeben. Eine Nachlieferung erfolgte 2022.

Status der Erschließungerschlossen auf Aktenebene / in Teilen erschlossen auf Dokumentebene / Nachlieferung aus dem Jahr 2022 noch nicht erschlossen (Stand: 17.12.2025)
Status der Digitalisierungteildigitalisiert
Freigabe Bestand Online Datenbankteilweise
Freigabe Bestand Intranet Datenbankteilweise
SperrfristBitte nehmen Sie Kontakt auf unter: zadik-info[at]uni-koeln.de

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