A 48 Galerie Six Friedrich, München
Als studierte Kunsthistorikerin und Architektin eröffnete Six Friedrich zunächst gemeinsam mit ihrem Ehemann Heiner Friedrich und Franz Dahlem 1963 die Münchener Galerie „Friedrich + Dahlem“. Die Galerie vertrat Künstler:innen wie Uwe Lausen, Konrad Lueg und Sigmar Polke und stellte damals noch unbekannte und zeitgenössische Künstler:innen aus Amerika wie Cy Twombly oder Andy Warhol aus. Ab 1980 betrieb sie dann ihre eigene Galerie unter dem Namen „Galerie Six Friedrich“, die sich vor allem auf Künstler:innen der 80er und 90er-Jahre fokussierte. 1981 zeigte sie zum ersten Mal den damals noch unbekannten Künstler Anselm Kiefer und ging damit auch im Kunstmarkt Münchens ein Risiko ein. Seit 2010 führt sie gemeinsam mit ihrem Sohn Max Weber die Galerie Max Weber Six Friedrich in München.
| Signatur | A 48 |
| Titel | Galerie Six Friedrich, München |
| Entstehungszeitraum Laufzeit Archivbestand | 1970er bis 2000er Jahre |
| Verzeichnungsstufe | Bestand |
| Umfang |
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| Name der Provenienzstelle | An der Bestandsbildung maßgeblich beteiligte Personen: |
Geschichte der Provenienzstelle (Bestandsgeschichte) | Six Friedrich ist seit den 1960er‑Jahren im internationalen Kunsthandel und in der Präsentation zeitgenössischer Kunst tätig. Als studierte Kunsthistorikerin und Architektin eröffnete Six Friedrich zunächst gemeinsam mit ihrem Ehemann Heiner Friedrich und Franz Dahlem 1963 die Münchener Galerie „Friedrich + Dahlem“. In den Anfangsjahren zeigte die Galerie Werke von Künstlern wie Uwe Lausen, Blinky Palermo, Sigmar Polke, Gerhard Richter und Cy Twombly aber auch bedeutende Positionen der Minimal‑ und Konzeptkunst aus den USA und Europa, darunter Carl Andre, Dan Flavin, Sol LeWitt, Fred Sandback, Robert Ryman oder Andy Warhol. Ab 1980 betrieb sie ihre eigene Galerie unter dem Namen „Galerie Six Friedrich“, die sich vor allem auf Kunstschaffende der 80er und 90er-Jahre fokussierte. 1981 zeigte sie zum ersten Mal den damals noch unbekannten Künstler Anselm Kiefer und nahm damit eine wichtige Rolle im deutschen Kunstmarkt ein. Seit 2010 führt sie gemeinsam mit ihrem Sohn Max Weber die „Galerie Max Weber Six Friedrich“ in München, die auf aktuelle Positionen der zeitgenössischen Kunst ausgerichtet ist. Der Archivbestand gelangte 2009 ins ZADIK. |
| Status der Erschließung | Erschlossen auf Aktenebene |
| Status der Digitalisierung | nicht digitalisiert |
| Freigabe Bestand Online Datenbank | offline |
| Freigabe Bestand Intranet Datenbank | teilweise |
| Sperrfrist | Bitte nehmen Sie Kontakt auf unter: zadik-info[at]uni-koeln.de |
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