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A 57 Dany Keller Galerie, München

Angefangen hat Dany Kellers Galerietätigkeit gemeinsam mit Thomas Keller 1970 in Starnberg. Künstler die damals zum Galerieprogramm gehörten, waren Josef Albers, Francois Morellet, Piero Manzoni, John Cage. Ab 1979 in einer Fabrikhalle in München war das Galerieprogramm von Dany Keller geprägt aus einer Kombination mit Ausstellungen und Performances (u.a. Laurie Anderson, Robert Wilson), Aktionen, Konzerten (Jazz und neue Musik), Filmen und Lesungen. Ein besonderer Fokus lag auf zeitgenössischer und junger Kunst aus Westafrika, beispielsweise von Romuald Hazoumè (Benin), Kofi Setordji (Ghana), Frédéric Bruly Bouabré (Elfenbeinküste), Ekong Emmanuel Ekefrey (Nigeria), Seni Camara (Senegal). Seit 2009 hat sie ihren Standort in den Westerwald verlagert. Dort zeigte Dany Keller bis Ende 2021 weiterhin Ausstellungen. 2022 beendete sie ihre Galerietätigkeit.

SignaturA 57
TitelDany Keller Galerie, München
Entstehungszeitraum
Laufzeit Archivbestand
1970 bis 1997
VerzeichnungsstufeBestand
Umfang
  1. 1 lfm (Langzeitarchivierung)
  2. Der Archivbestand der Galerie Dany Keller umfasst Archivmaterial folgender Gruppen der ZADIK-Klassifikation: I–II, XVI: eigene Einladungen und Kataloge, fremde Einladungen
Name der Provenienzstelle

Dany Keller Galerie, München

An der Bestandsbildung maßgeblich beteiligte Personen: 
Dany Keller 

Geschichte der Provenienzstelle

(Bestandsgeschichte)

Dany Keller gründete 1970 gemeinsam mit Thomas Keller eine Galerie für zeitgenössische Kunst in Starnberg. Das Programm umfasste u. a. Josef Albers, John Cage, Piero Manzoni und François Morellet.

1979 zog die Galerie in eine Fabrikhalle im Zentrum Münchens, die sich zu einem lebendigen Ausstellungs- und Aktionsort entwickelte und bildende Kunst mit Performances, Film, Lesungen sowie Jazz und Neuer Musik verband.

Ab 1992 nahm Dany Keller als erste Galeristin in Deutschland gezielt zeitgenössische Künstler aus Westafrika in ihr Programm auf, darunter Seni Camara Romuald Hazoumè und Kofi Setordji.

2009 verlegte sie die Galerie in den Westerwald und zeigte dort bis Ende 2021 Ausstellungen; im Januar 2022 beendete sie ihre Galerietätigkeit. Seit 2005 veröffentlichte sie Texte über ihre Reisen und Erfahrungen, 2017 erschien ihr Buch Nur eine Stunde zu spät.

Der Archivbestand kam 1997 ins ZADIK.

Status der Erschließungin Teilen auf Dokumentebene erschlossen
Status der Digitalisierungteildigitalisiert
Freigabe Bestand Online Datenbankoffline
Freigabe Bestand Intranet Datenbankteilweise
Sperrfristkeine Sperrfrist

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