C 11 documenta-Foundation e.V.
| Signatur | C 11 |
|---|---|
| Titel | documenta Foundation e.V. |
| Entstehungszeitraum Laufzeit Archivbestand | 1967 bis 1977 |
| Verzeichnungsstufe | Bestand |
| Umfang |
|
| Name der Provenienzstelle (Bestandsbildner*innen) | An der Bestandsbildung maßgeblich beteiligte Personen: |
| Geschichte der Provenienzstelle Bestandsgeschichte | Die documenta-Foundation e.V. wurde 1964 gegründet. Als Teil einer alternativen Finanzierungspolitik in den 1960er Jahren entstanden, unterstützte die documenta-Foundation e.V. die Aktivitäten der Kasseler documenta 3–5. Als Initiator gilt der documenta-Rat, dem auch der Galerist Hein Stünke angehörte. Die Foundation hatte zum Ziel, Druckgrafiken oder Auflagenobjekte zu vervielfältigen, um zusätzliche Mittel für Ausstellungsbereiche der documenta zu gewinnen. Es wurde die Idee entwickelt eine Edition zu publizieren, die auf der documenta ausgestellt und verkauft werden sollte. Die partizipierenden Künstler*innen wurden gebeten, eine Arbeit für eine solche Edition zu stiften. Intendiert war auch eine größere Verbreitung der zeitgenössischen Kunst. Als Rechtsform wurde ein Förderverein gegründet. Andreas Vowinckel war Geschäftsführer der documenta-Foundation, er und sein Bruder Christoph Vowinckel waren im Vorstand des Vereins. Die erste Edition wurde für die documenta III 1964 verlegt. An dieser waren 36 Künstler beteiligt u. a. Ben Nicholson (Unikat), Max Ernst, Hann Trier. Die Edition der documenta 4 1968 wurde von Andreas Vowinckel verantwortet. Im Dezember 1967 reiste er zusammen mit Jan Leering (Stedelijk Van Abbemuseum Eindhoven) und Hein Stünke als Mitglied des documenta-Rats zur Vorbereitung der documenta-Sektion „Malerei“ nach New York, um Künstler*innen in ihren Ateliers zu besuchen. Auf der documenta 4 von 1968 war die Foundation neben der Edition auch für die Realisierung des Ambiente Programms zuständig. Die Foundation trat auf der documenta 5 nur noch als Sponsor der Installation von Edward Kienholz Five Car Stud auf, eine Edition'72 kam nicht mehr zustande. Der Archivbestand kam 1997 ins ZADIK. |
| Status der Erschließung | auf Aktenebene erschlossen |
| Status der Digitalisierung | nicht digitalisiert |
| Freigabe Bestand Online Datenbank | teilweise |
| Freigabe Bestand Intranet Datenbank | teilweise, hier geht es zur Online-Recherche |
| Sperrfrist | Bitte nehmen Sie Kontakt auf unter: zadik-info[at]uni-koeln.de |
Bitte nutzen Sie für alle Rechercheanfragen den Benutzungsantrag! Beachten Sie zudem vorab die Benutzungs- und Gebührenordnung.