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G 1 Anna Klapheck, Düsseldorf

Die Kunstkritikerin dokumentierte zahlreiche Performances wie das „24-Stunden Happening“ 1965 in der Galerie Parnass in Wuppertal und trug über ihre Presseberichterstattung in der Rheinischen Post, dem Rhein-Echo, der Westdeutschen Rundschau und FAZ zur Sichtbarkeit von Kunstrichtungen wie dem Fluxus bei. Sie stand darüber hinaus stets in engem Kontakt mit der Kunstszene im Rheinland, so auch mit der Galeristin Hella Nebelung. Seit 1945 lehrte sie zusätzlich an der Kunstakademie in Düsseldorf Kunstgeschichte und veröffentlichte als Autorin Bücher über das Aachener Couven-Museum, die Galeristin Mutter Ey und den Künstler Jankel Adler.

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SignaturG 1
TitelAnna Klapheck, Düsseldorf
Entstehungszeitraum
Laufzeit Archivbestand
1909 bis 1986
VerzeichnungsstufeBestand
Umfang
  1. 3,5 lfm (Langzeitarchivierung), 1 lfm (Originalaufstellung)
  2. Der Archivbestand von Anna Klapheck umfasst Archivmaterial folgender Gruppen der ZADIK-Klassifikation: II, IV, VII, IX, XIII: eigene Publikationen, Geschäftsakten und Geschäftskorrespondenz, Tagebücher, Manuskripte, Entwürfe, eigene Artikel, Presseausschnitte
Name der Provenienzstelle
(Bestandsbildner*innen)
Anna Klapheck
Geschichte der Provenienzstelle
Bestandsgeschichte
Anna Klapheck war eine Kunsthistorikerin, Kunstkritikerin und Professorin, die insbesondere den kunsttheoretischen und kunstjournalistischen Diskurs im Rheinland nach 1945 nachhaltig prägte.

Nach einem Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Klassischen Archäologie in Leipzig, Berlin und Marburg promovierte sie 1925 bei Richard Hamann.

1927 heiratete sie den Kunsthistoriker Richard Klapheck mit dem sie seit den 1930er Jahren in Düsseldorf lebte. Aus der Ehe ging 1935 der Künstler Konrad Klapheck hervor.

Ab 1945 arbeitete Anna Klapheck als Kunstkritikerin für Rheinische Post, Rhein-Echo, Westdeutsche Rundschau und FAZ. Sie dokumentierte Performances wie das 24-Stunden-Happening 1965 in Wuppertal und trug durch ihre kontinuierliche Pressearbeit wesentlich zur öffentlichen Wahrnehmung neuer Kunstrichtungen wie Fluxus, Informel und Tachismus bei. Sie stand in engem Kontakt mit der rheinischen Kunstszene, u. a. mit Galeristin Hella Nebelung, und hielt kunsthistorische Vorträge.

Parallel lehrte Anna Klapheck ab 1945 an der Kunstakademie Düsseldorf, erhielt 1962 den Professorentitel und unterrichtete bis 1966.

Als Autorin veröffentlichte Anna Klapheck zahlreiche kunsthistorische Bücher und Monografien, darunter grundlegende Publikationen zum Aachener Couven-Museum (1933) und zum Xantener Dom, sowie zu Mutter Ey (1958), Jankel Adler (1966) und Ewald Mataré (1961, 1983).

Der Archivbestand gelangte 1994 ins ZADIK. Es erfolgten weitere Abgaben.
Status der Erschließungin Teilen auf Dokumentenebene erschlossen
Status der Digitalisierungteildigitalisiert
Freigabe Bestand Online Datenbankteilweise
Freigabe Bestand Intranet Datenbankteilweise
SperrfristBitte nehmen Sie Kontakt auf unter: zadik-info[at]uni-koeln.de

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