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A 90 Galerie Hella Nebelung, Düsseldorf

SignaturA 90
TitelGalerie Hella Nebelung, Düsseldorf
Entstehungszeitraum
Laufzeit Archivbestand
1945 bis 1985
VerzeichnungsstufeBestand
Umfang
  1. 5 lfm (Langzeitarchivierung)
  2. Der Archivbestand der Galerie Nebelung umfasst Archivmaterial folgender Gruppen der ZADIK-Klassifikation: I–V, VIII, X, XIII–XIV, XVI, XVIII–XIX: eigene Einladungen, Kataloge und Plakate, Geschäftskorrespondenzen, Korrespondenzen mit Kunstschaffenden, Materialsammlungen zu Ausstellungen, Fotos, Presseausschnitte, fremde Publikationen und Einladungen, Buchhaltung, Adressbücher
Name der Provenienzstelle
(Bestandsbildner*innen)
Hella Nebelung
Galerie Hella Nebelung
Geschichte der Provenienzstelle
Bestandsgeschichte
Nach einer Ausbildung als Tänzerin und einer Tätigkeit am Düsseldorfer Opernhaus eröffnete Hella Nebelung 1945 die Galerie Hella Nebelung. Bereits vor dem Krieg hatte ihr privates Ballettstudio als Treffpunkt von Kunststudierenden und regionalen Künstler*innen fungiert, was den Grundstein für die Gründung ihrer Galerie legte.

Das Galerieprogramm zeigte bis 1957 überwiegend Werke der europäischen Avantgarde, sowie rheinischer Künstler*innen der Neuen Rheinischen Sezession. Ab 1958 erweiterte Nebelung das Programm um internationale moderne und abstrakte Tendenzen, wie das deutsche Informel und die École de Paris. 1963 machte eine Kooperation mit der auf kinetische Kunst spezialisierten Pariser Galeristin Denise René die Galerie Hella Nebelung zur ersten Düsseldorfer Galerie, die kinetische Kunst präsentierte.

Die Galerie entwickelte sich zu einem kulturellen Zentrum: Neben Ausstellungen gab es Konzerte, Dichterlesungen und Matineen, die Künstler*innen, Sammler*innen und Intellektuelle zusammenbrachten. Zu den ausgestellten Künstler*innen gehörten unter anderem Fritz Winter, Willi Baumeister, Oskar Schlemmer, Georg Meistermann, Hann Trier, sowie später Vertreter*innen der kinetischen Kunst.

1955 zog die Galerie in das ehemalige Wachhaus am Ratinger Tor, wo Hella Nebelung bis zu ihrem Tod 1985 tätig war. Danach führte Hete Hünermann, die Schwester der Kunstsammlerin Gabriele Henkel, die Galerie weiter.

Hella Nebelung gilt als eine der bedeutendsten Galeristinnen der Düsseldorfer Nachkriegszeit.

Der Archivbestand gelangte 2010 ins ZADIK.
Status der Erschließungin Teilen auf Dokumentebene erschlossen
Status der Digitalisierungteilweise digitalisiert
Freigabe Bestand Online Datenbankteilweise, hier geht es zur Online-Recherche
Freigabe Bestand Intranet Datenbankteilweise
SperrfristBitte nehmen Sie Kontakt auf unter: zadik-info[at]uni-koeln.de

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