A 100 Hauswedell & Nolte Auktionen, Hamburg
Mit dem Archiv des Hamburger Auktionshauses Hauswedell & Nolte besitzt das ZADIK das Firmenarchiv eines hochbedeutenden Buch-, Autographen- und Kunst-Auktionshauses, das vor dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde und bis 2016 bestanden hat. Das Firmenarchiv des Auktionshauses gibt Einblicke in fast 90 Jahre Kulturgeschichte. Versteigert wurden zwischen 1927 und 2016 in 466 Auktionen vor allem Bücher und Autographen, Kunst der Moderne, Alte Meister sowie ostasiatische, afrikanische, orientalische und süd-/mittelamerikanische Kunst- und Kulturgüter.
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| Signatur | A 100 |
| Titel | Hauswedell & Nolte Auktionen, Hamburg |
| Entstehungszeitraum Laufzeit Archivbestand | 1927 bis 2015 |
| Verzeichnungsstufe | Bestand |
| Umfang |
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Name der Provenienzstelle (Bestandsbildner:innen) | Der Deutsche Buch Club GmbH An der Bestandsbildung maßgeblich beteiligte Personen: |
Geschichte der Provenienzstelle (Bestandsgeschichte) | 1927 gründete Dr. Ernst Hauswedell (geb. 03.09.1901 in Hamburg, gest. 02.11.1983 ebenda) zusammen mit Paul Hartung und Kurt Saucke Der Deutsche Buch-Club GmbH in Hamburg. Ab November 1930 wurden Auktionen durchgeführt. Im Juli 1935 erfolgte die Aufgabe des Firmennamens Der Deutsche Buch-Club GmbH und die Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft unter dem Namen Dr. Ernst Hauswedell. Verauktioniert wurden Bücher, Autographe, außereuropäische Kunst- und Kulturgüter und bildende Kunst, hier besonders Graphik. Im September 1963 stieg Ernst Nolte (geb. 24.07.1939 in Berlin) in das Auktionshaus ein. Gabriele Braun (geb. 27.04.1945 in Füssen) begann ihre Tätigkeit im April 1967. Sie übernahm die Katalogisierung und Verwaltung aller innerbetrieblicher Abläufe. Im Januar 1969 wurde Ernst Nolte Teilhaber der Firma, die in Dr. Ernst Hauswedell & Ernst Nolte umbenannt wurde. Dr. Ernst Hauswedell verließ das Auktionshaus im Dezember 1973. Es trug ab dann den Namen Hauswedell & Nolte. Mit dem Weggang Dr. Ernst Hauswedells änderte sich das Programm des Auktionshauses. Das Angebot konzentrierte sich vorrangig auf Kunst der Moderne – besonders Werke der klassischen Moderne und des deutschen Expressionismus, zeitgenössische Kunst und Buchkunst. Im November 1983 wurde ein Büro in New York City (USA) eröffnet, 1998 ein weiteres in Los Angeles (USA). Im Dezember 2015 fand die letzte Auktion statt und die Firma wurde im März 2016 aufgelöst. Der Archivbestand wurde von Gabriele Braun und Ernst Nolte im Mai 2016 als Schenkung an das ZADIK übergeben. |
| Status der Erschließung | In Teilen auf Aktenebene erschlossen, in Teilen auf Dokumentenebene erschlossen |
| Status der Digitalisierung | teildigitalisiert |
| Freigabe Bestand Online Datenbank | Teilweise online |
| Freigabe Bestand Intranet Datenbank | Teilweise online |
| Sperrfrist | Der Bestand ist aufgrund der DSGVO in großen Teilen nicht für Dritte recherchierbar. Die Recherche kann auf Anfrage durch ZADIK-Mitarbeiter:innen durchgeführt werden. |
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